Wie im gesamten Tiroler Alpenraum ist auch die Zugspitz Arena ein Naturpark, in dem eine Vielzahl an unterschiedlichen Wildtieren beheimatet sind.

Die Populationen reichen von Rotwild, also Hirsche, Kahlwild und Rehe, bis Steinwild, den Gämsen und den Murmeltieren im Hochgebirge. Ausserdem ist der Rotfuchs als Waldpolizist beheimatet.

Die Wildvogel Arten reichen von Alpendohlen, Steinadlern, Eichelhähern, Falken, Spechten, Spiel- und Schneehühnern.

                                                              

Dieser Jungvogel hat sich regungslos gestellt als eine Flucht, aufgrund erster Flugversuche fehlgeschlagen ist...

Willst du dich näher mit Wildtieren beschäftigen? Der Kompass Alpentiere Naturführer ist perfekt dafür geeignet...

                                                                           

Als Wanderer ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass du früher oder später dem ein oder anderen Wildtier begegnen wirst. Wenn es deine Absicht ist, eines dieser wunderbar anmutenden und recht scheuen Tiere zu Gesicht zu bekommen, solltest du folgende Verhaltensweisen befolgen:

Bewege dich in deiner Umgebung ruhig und verursache möglichst keinen Lärm.

Halte Ausschau, in dem du deine Umgebung sorgfältig beobachtest.

Vermeide ruckartige Bewegungen.

Schalte dein Mobiltelefon auf lautlos.

Während einer Pause versuche raschelnde Proviant-Verpackungen zu vermeiden.

Wenn du ein Tier gesichtet hast, bleib ruhig und genieße den Augenblick, der Versuch ein Foto zu schießen kann den Moment zerstören.

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Tolle Aufnahme von einem Buntspecht... Er war über mein Erscheinen völlig überrascht und hat regungslos verharrt...

Wenn du ernsthaft Wildtiere beobachten möchtest dann solltest du dir ein Fernglas kaufen. Das Swarovski 7*42 ist ein sehr sehr hochwertiges Fernglas mit einer scharfen Optik und gestochen scharfen Bildern. Preislich nicht gerade billig aber du bekommst beste Qualität, die dich dein Leben lang begleiten wird :-)

                                                       

Um die Umwelt und die Naturregionen auch für nachfolgende Generationen zu erhalten, muss jeder Besucher jetzt schon einen Beitrag leisten. 

Bitte nimm deine Abfälle wieder mit nach Hause, oder entsorge sie in der dafür vorgesehenen Abfall Infrastruktur oder in den Almhütten.

Bleib auf den markierten Wegen, so ersparst du dir oft unwegsames Gelände.

Fahre mit dem e-Bike auf den dafür vorgesehenen Wegen. So werden Konflikte zwischen Wanderern, den Wild und Weidetieren und den Waldeigentümern vermieden.

Wenn du im Urlaub bist nutze die Rundbus Linien und lasse dein Auto bei deiner Unterkunft. So wirst du sicherlich mehr Erholung finden. Probier es mal aus :-)

 

Verhalten gegenüber Weidetieren auf Almgebieten:

Aufgrund langjähriger Erfahrungen als Rinder, Pferde und Schafhirte kann ich dir folgende Verhaltens Empfehlungen vorschlagen, die für deine persönliche Sicherheit sorgen.

In Tirol sind folgende Tiere auf Almen zu finden:

Rinder, Kälber, Kühe, Ochsen, Mutterkühe, Schafe, Pferde und seltener Ziegen.

Prinzipiell geht von keinem dieser Tiere eine Gefahr aus. Gefährliche Situationen können vor allem dann entstehen wenn Tiere erschrecken, sich bedroht fühlen oder eine Ihrer Jungtiere Verteidigen wollen. Besonders das Fehlverhalten von Menschen, kann als größten Sicherheitsfaktoren gesehen werden. 

Versuche niemals!!! ein Junges Kalb zu streicheln...

Bewege dich nicht direkt durch eine Herde grasender Pferde... (  Herden-interne Konflikte können plötzliche und  unvorhersehbare Reaktionen unter den Tieren z.b. ausschlagen und/oder beissen verursachen. )

Mach einen Bogen um die Herde und halte Abstand.

Niemals unbekannte Pferde mit der Hand füttern!

Mutterkühe schützen und verteidigen ihren Nachwuchs, am besten meidest du Mutterkuh Almen oder gehst in Begleitung eines Ortsansässigen Führers.

Schafe sind Friedliebende Tiere, von denen im Gebirge aufgrund von Herden verhalten vermehrt die Steinschlag Gefahr ausgehen kann.

Schaue dir die Tiere an, halte Abstand, lass sie in Ruhe dann ist das Risiko von Unfällen sehr gering.